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Fahrbetrieb auf unseren Modulen

der Fahrbetrieb auf unseren Modulen unterscheidet sich kaum vom Betrieb auf Ausstellungen oder gemeinsamen Spielnachmittagen im Verein.

Alle Module werden von Hand bedient. Es gibt bisher nur für die Sicherung der eingleisigen Strecken eine Signalanlage mit Zugeinwirkung. Eine Umstellung auf Digitalbetrieb ist nicht vorgesehen.

Die Regelung der Züge erfolgt durch das Freigeben der Abschaltabschnitte an den Haltestellen oder der Schutzhaltstrecken an den Modulenden. Eine individuelle Regelung eines einzelnen Zuges ist nicht möglich und auch nicht gewollt. Alle Züge verkehren somit im Raumabstand. Jedem Bedienplatz sind mehrere Module zugeordnet. Hierbei können entweder modulspezifische Schaltpulte stehen oder Standardpulte verwendet werden. Für die Fahrtreihenfolge und Linienführung ist der jeweilige Bediener selbst verantwortlich. Eine Zuordnung bestimmter Züge zu einer bestimmten Linie gibt es normalerweise nicht. Manchmal haben jedoch Züge an einer Stelle des Arrangements Probleme, dann sollten sie dort möglichst nicht verkehren. Am Ende eines Bedienungsabschnittes wird jeweils eine Haltestelle des folgenden Bedienungsabschnittes festgelegt, die erst geräumt sein muss, bevor ein Folgezug nachfahren darf. Mit dieser einfachen Regelung kommt es nicht zu Auffahrten und unbeherrschbaren Staus bei gelegentlichen Betriebsunregelmäßigkeiten.

Die Anzahl der gleichzeitig im Einsatz befindlichen Züge hängt stark von der Kondition der einzelnen Bediener und der aufgebauten Gleisfiguren ab. So gibt es immer wieder Probleme, wenn mehrere Wendeschleifen  nur aus einer Richtung befahrbar sind und sich dann der gesamte Verkehr auf einer Strecke verdichtet. Aus diesem Grund werden die einfachen Abzweige zur Zeit durch Gleisdreiecke ergänzt, die dann eine flexiblere Betriebsführung erlauben. Ebenso fehlen noch kleine Abstellanlagen, die ein Aussetzen von Zügen erlauben oder bei "Zugmangel" als E-Wagen zum Einsatz gelangen können.

Betriebshöfe stellen bei unseren Modulen nicht nur eine Abstellmöglichkeit während der  Betriebsruhe dar. Ein viel wichtigerer Grund ist die Möglichkeit, bei längerem Spielbetrieb auch Züge austauschen zu können. Man sollte gar nicht glauben, welchem Verschleiß die Antriebe bei tagelangem Fahrbetrieb unterliegen.

Ansonsten sind wir bestrebt den Betrieb nach den Vorschriften des "großen" Bahnbetriebs abzuwickeln und vor allem Spaß am Spiel zu haben.

 

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