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Triebwagen 9 soll wieder fahren! Wanderziele ab Haltestelle Wagenpark 100 Jahre Kirnitzschtalbahn
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Die Kirnitzschtalbahn im Modell Der interessante Wagenpark der
Kirnitzschtalbahn reizt natürlich auch Modellbahner zum Nachbau an. Auf dieser
Seite werden einige Modelle der Berliner Modellbauers Jens Huschina vorgestellt.
Wagenhalle
der Kirnitzschtalbahn als Computerzeichnung - auf diese Weise sind die
meisten Modelle von Jens Huschina entstanden. Alle
Fahrzeugmodelle wurden am heimischen Computer entworfen und konstruiert. Da die
anfänglich zur Verfügung stehenden PC-Programme über bescheidene grafische Möglichkeiten
verfügten, entstanden 1992/93 die ersten einfachen Computergrafiken. Mit
Paintbrush – Malprogrammen war es mit viel Zeit und Geduld - Pixel für Pixel-
möglich, die Vorlagen für geplante Fahrzeugmodelle am PC-Bildschirm selbst zu
erstellen. Tw
5 im Maßstab 1:87 (H0m), das Original verkehrt heute als Museumwagen auf
der Kirnitzschtalbahn Mit
dem Aufkommen der ersten Farbdrucker für den Hausgebrauch eröffneten sich für
den Modellbau ungeahnte Möglichkeiten. Zunächst wurden einfache Kartonmodelle
entworfen. Das
erste H0m-Modell des Triebwagens 5, nach Vorbild des MAN-Wagens Bj. 1928
existiert bereits seit 1987. Unter Verwendung von Computerausdrucken konnte
nunmehr die Gestaltung der Wagenkastenwände perfektioniert werden. Der Entwurf
der Außenwände erfolgte im Modellmaßstab 1:87 direkt am PC. Die 1:1-
Ausdrucke auf Papier wurden direkt auf das Modell in Klebetechnik übertragen. Tw
4 im Maßstab 1:87 (H0m), das Original wurde 1938 vom Waggonbau Gotha
gefertigt und befindet sich heute in Kreischa (ehemalige Lockwitztalbahn). Für
dieses Modell wurden erstmals alle
benötigten Einzelteile am PC entworfen und als exakt maßstäbliche Bauvorlage
ausgedruckt. Der Wagenkasten des Modells besteht aus 0,4 mm glasklarer Folie
(„Hemdkragenplaste“). Die
PC-Ausdrucke für Seitenwände und Perrons wurden auf die nötige Passfähigkeit
getrimmt, ausgeschnitten und auf den transparenten Grundkörper des Modells
geklebt. Bei den Fensterausschnitten hat sich ein Cuttermesser mit abbrechbaren
Klingen bestens bewährt. Die
Antriebsfrage wurde mit handelsüblichen Fahrwerken von Halling mit 35 mm
Achsstand gelöst. Diese ermöglichen
durch ihre geringe Bauhöhe die Nachbildung einer kompletten Inneneinrichtung
mit Sitzen, Trennwänden, Fahrerkabinen usw. Tw
9 im Maßstab 1:87 (H0m) Lockwitztalbahn, das Original verkehrt heute als
Museumswagen auf der Kirnitzschtalbahn. Der
rote Triebwagen 9 der Lockwitztalbahn wurde aus einem H0-Modell des Dresdner
MAN-Triebwagens (BEKA) gebaut. Vom handelsüblichen Modell konnte der
Wagenkasten verwendet werden, er wurde in seiner Fensterteilung geändert. Für
die rote Farbgebung mit Schriftzug „Lockwitztalbahn“ wurde wiederum die bewährte
Lösung mit Computerausdrucken praktiziert. Auch
in diesen zweiachsigen Triebwagen wurde der Halling - Antrieb mit 35 mm-
Achsstand eingebaut. Die
Fahrwerksverblendung der Einachsdrehgestelle besteht aus bedrucktem Karton und
entspricht dem Vorbild nur optisch. Tw
5 + Bw 12 im Maßstab 1:87 (HOm), die beiden Fahrzeuge gehören heute zum
Museumsbestand der Kirnitzschtalbahn. Der
historische Zug der Kirnitzschtalbahn, Tw 5 mit Bw 12, verdient es einfach, im
Modell nachgebaut zu werden. Passfähig zum Triebwagen entstand der Beiwagen,
wie beim Vorbild mit offenen Türen und Scherengittern. Die
Wagenkästen für Trieb- und Beiwagen im Maßstab 1:87 wurden aus
Messingprofilen zusammengelötet,
lackiert und unterhalb der Fenster mit Druckfolien beklebt. Für die Schutzstäbe
an den Perronfernstern wurden aus messingfarbener
Selbstklebefolie hauchdünne Streifen geschnitten und hinterklebt. Zum Gelingen
dieser Filigranarbeit ist ein „ruhiges Händchen“ unerlässlich. MAN-Triebwagen
5 im Maßstab 1:45, vor der originalen Berliner Stadtkulisse Die
Oberelbische Verkehrsgesellschaft mit
Sitz in Pirna besitzt ebenfalls ein Kirnitzschtalbahnmodell aus der Werkstatt
Huschina Berlin. Dieses ist im Maßstab 1:45 gehalten und
als reines Vitrinenmodell ohne Antrieb ausgeführt. Für
die Wagenkastenwände, Dach- und Fahrgestellteile wurden
Kunststoffplatten verwendet, die mit Hilfe von CNC-Frästechnik in Form und Größe
exakt nachgebildet wurden. Auch in diesem Maßstab hat sich die farbliche
Dekorierung des Wagenkastens mit Computerausdrucken bewährt. Die
Aufnahme des Modells entstand kurz nach der Vollendung
am Ort der „Erschaffung“ in Berlin. Die Hochhauskulisse im
Hintergrund ist bei dieser Aufnahme echt - Alexanderplatz im Sommer 2003. Tw
1 und Bw 21 im Maßstab 1:22,5 Auch
im Gartenmaßstab 1:22,5 hat die
Kirnitzschtalbahn Freunde und Liebhaber. Der
Modellbau von Fahrzeugen in diesem Maßstab, bei dem nahezu keine handelsüblichen Teile verwendbar sind, verlangt
beachtlich viel Zeit und Geduld. Der
Antrieb des Tw entstand aus einem Playmobilfahrwerk, das für den erforderlichen
Achsstand entsprechend verlängert werden musste. Die
Wagenkästen des Trieb- und Beiwagens sind aus Plexiglasplatten und
Kunststoffstreifen konstruiert und im Spritzverfahren lackiert. Für die
Beschriftung der Modelle wurden Computer-geschnittene Klebefolien verwendet. Für
den stilgerechten Einsatz der wetterfesten Fahrzeuge hat Benjamin Keiner eine
Gartenbahnstrecke zur Verfügung. Tw
5 in Maßstab 1:22,5 auf dem Modul "Stadtkreuzung" Fahrzeuge
der Kirnitzschtalbahn auf fremden Gleisen – das trifft nicht nur auf
Modellfahrzeuge zu. Bekanntermaßen ist in Halle/S. der ehemalige Tw 6 der
Kirnitzschtalbahn als historische Fahrzeug für Standrundfahrten im Einsatz. In
Cottbus hat der ehemalige Beiwagen 13 (MAN 1928) seine neue Heimat gefunden. So
ist auch der Anblick des Tw 5 vor städtischen Häuserkulissen gar nicht so
abwegig ... In diesem Fall handelt es sich um das Modell des Tw 5 im
Gartenbahnmaßstab 1:22,5. Das Fahrzeugmodell
entstand ebenso wie die Häuserkulissen
in der Werkstatt von Jens Huschina in Berlin. Für
den 43 cm langen Triebwagen wurden stabile Plexiglasplatten, Kunststoff-,
Messing- und Furnierholzstreifen verwendet. Der Antrieb, bei dem jede Achse von
je einem 12V-Motor angetrieben wird, entspricht der Bauart „Küllmer
Wandersleben“. MAN
Tw 5 in 3
Maßstäben (1:87, 1:45 und 1:22,5) Die
Fahrzeuge der MAN-Bauart (1928) sind in der Berliner Werkstatt von Jens Huschina
bereits in drei verschiedenen Modellmaßstäben entstanden. Der
Zug mit Tw 5 und Beiwagen 12 in H0m-Spur kann
ebenso wie das 4-mal größere Gartenbahnmodell bereits auf etliche Einsätze
bei verschiedenen Modelbahnausstellungen zurückblicken. Alljährlich,
wenn im Sommer das Depot im Kirnitzschtal zum traditionellen Kirnitzschtalfest
seine Pforten für interessierte Besucher öffnet, sind auch Modelle des
beliebten Vorbildes in der Wagenhalle am Waldhäus'l zu sehen. Schauen
Sie doch einfach mal vorbei ...
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